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Kater und Kätzinnen, die im letzten Jahr geboren wurden, werden in diesem Frühjahr geschlechtsreif. Bei unkontrollierter Vermehrung kann ein Katzenpärchen und deren Nachkommen in zwei Jahren für 100 Katzen verantwortlich sein! Die Kastration verhindert die Überfüllung von Tierheimen mit unerwünschten Nachkommen. Und sie verhindert, dass ungewollter Nachwuchs ausgesetzt wird und kläglich verhungert.
Bei kastrierten Katzen unterbleiben hormonell bedingte Konkurrenzkämpfe. So müssen sie nicht wegen eitriger, manchmal tödlicher Verletzungen behandelt werden. Auch die Gefahr, an unheilbaren Immunschwäche – Krankheiten (FeLV (Leukämie), FIV (KatzenAIDS), FIP (Brust- und Bauchfellwassersucht) zu erkranken, verringert sich. Weiterer Vorteil: Kastrierte Kater zeigen nur selten die Neigung, die Wohnung mit übel riechendem Urin zu markieren. Und kastrierte Kätzinnen bekommen viel seltener als unkastrierte bösartigen Brustkrebs. Außerdem drohen ihnen keine hormonbedingten Knochenmarksschäden und keine lebensbedrohende Gebärmuttervereiterung.